Sri Lanka 2005
"Hilfe zur Selbsthilfe" für SRI LANKA : die DORN-Methode Aufgrund der Initiative von mir - Reinhild Isensee - erhielten etwa 120 Ärzte und andere Therapeuten sowie an der Gesundheit interessierte Personen in SRI LANKA im Dezember 2005 eine kostenlose DORN-Ausbildung. Ebenfalls unentgeltlich behandelten wir über 500 Patienten während unseres dreiwöchigen "Urlaubs". Auf diese Weise wollten wir - elf meiner Assistenten aus Deutschland und ich - den Menschen auf dieser tsunami-geschädigten Insel im Indischen Ozean helfen. Unsere erste "Arbeitsstätte" war Colombo; dann fuhren wir in die Berge nach Nuwara Eliya, weiter zum Süden und beendeten schließlich unsere DORN-Tätigkeiten im Asiri Hospital, Colombo. Die Grundseminare erstreckten sich über zwei Tage. Danach folgte ein Behandlungstag für kranke und schmerzgeplagte Menschen - wobei die "neuen" DORN-Therapeuten/Anwender bereits unter unserer Anleitung tüchtig mitarbeiteten. Dass unsere DORN-Hilfsaktion in Sri Lanka stattfinden wird, konnte den dortigen Medien entnommen werden. Ausführliche Berichte standen u.a. in Daily News, Tamil- und Singhalesischen Zeitungen. Details über die DORN-Methode sandte ich vorab in englisch. Ein Herr "vor Ort" kontaktierte Kliniken und Arztpraxen. Jeder, der von uns ausgebildet oder behandelt werden wollte, wurde registriert. Wegen der unerwarteten Anruferflut sah ich mich leider gezwungen, Grenzen zu setzen - denn eine präzise Ausbildung kann nicht mit einer utopischen Teilnehmerzahl geschehen. Auch mussten realistische Angaben für die Behandlungstage, d.h. Patientenzahlen, genannt werden. Ich glaube, die wenigsten DORN-Therapeuten in Deutschland haben bei ihrer Tätigkeit so viele "Extremfälle" gesehen wie wir in Sri Lanka. Keineswegs ist das alles auf den Tsunami zurückzuführen! Jeder von uns bezahlte seine Reise nach Sri Lanka selbst (Flüge, Hotels, Bus etc.). Mit der Fluggesellschaft konnte ich Sonderkonditionen vereinbaren. So hatten wir zusätzlich ein Kontingent von 380 kg Freigepäck für Hilfsgüter, die wir in unseren freien Tagen in Armen- und Waisenhäusern verteilten - ebenso in Flüchtlingscamps und armseligen Hütten im Süden. Die 2005 begonnene Hilfsaktion möchte ich - zusammen mit einem Team - voraussichtlich Anfang 2007 fortsetzen. Ich denke hier an spezielle Arbeiten - u.a. mit Säuglingen, Kindern, Behinderten, Bettlägerigen. Ferner möchte ich einige Ärzte soweit schulen, dass sie in der Lage sind, selbständig Seminare zu leiten, damit sich diese sanfte, manuelle Wirbelsäulen- und Gelenk-Therapie nach DORN über das ganze Land verbreiten kann. Übrigens : Wegen der großen Begeisterung der Seminarteilnehmer von 2005 wird in Kürze eine Dorn-Gesellschaft in Colombo gegründet. Außerdem erscheint von einem Arzt aus Colombo, der von uns ausgebildet wurde, demnächst ein medizinisches Buch über die DORN-Methode in "tamil". |
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